Tarif-Einigung in der Süßwarenindustrie

Für die Beschäftigten der Süßwarenindustrie in Hamburg und Schleswig-Holstein hat es in Tarifverhandlungen eine Einigung gegeben. (Archivbild) Bodo Marks/dpa
Für die Beschäftigten der Süßwarenindustrie in Hamburg und Schleswig-Holstein hat es in Tarifverhandlungen eine Einigung gegeben. (Archivbild) Bodo Marks/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

Beschäftige der Süßwarenindustrie in Hamburg und Schleswig-Holstein sollen von Oktober an mehr Geld verdienen. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erzielten bei der dritten Verhandlungsrunde in Hamburg einen Tarifabschluss. Bis zum 5. November können beide Seiten den Abschluss noch widerrufen. 

Wie der BDSI mitteilte, steigen die Entgelte im Oktober um fünf Prozent und mindestens um 150 Euro. Im September 2025 werden die Entgelte abermals um 2,5 Prozent angehoben. Der Vertrag läuft 22 Monate. Außerdem wurden eine Inflationsausgleichsprämie und weitere Hilfen vereinbart. 

Nach Schätzung der NGG hat die Branche in Hamburg und Schleswig-Holstein 4.500 bis 5.000 Beschäftigte. Einigungen vermeldete der BDSI bereits in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. 

Die NGG hatte bundesweit 9,9 Prozent mehr Geld und eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten gefordert. Die Verhandlungen im Tarifgebiet Hamburg und Schleswig-Holstein begannen Anfang Juli. Es gab mehrere Warnstreiks, unter anderem in Lübeck.

© dpa-infocom, dpa:241024-930-269119/1

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