
Grgic über Gollas Wechselwirbel: «Genug damit zu kämpfen»
3. November 2026
Berlin (dpa) -
Handball-Nationalspieler Marko Grgic will Kapitän Johannes Golla angesichts der Diskussionen um dessen Wechselwunsch nicht zusätzlich belasten. «Tatsächlich sprechen wir nicht über seine Situation, weil erstens geht mich das überhaupt gar nichts an und zweitens hat er, glaube ich, genug damit zu kämpfen», sagte der 23-Jährige vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/ProSieben, Dyn) in Berlin.
Grgic teilt sich beim Lehrgang der DHB-Auswahl ein Zimmer mit Golla. «Er macht einen super Eindruck auf mich», berichtete der Rückraumspieler. Golla sei vermutlich froh, «wenn er mal nicht darüber nachdenken oder reden muss».
Grgic: «Nicht allzu sehr auf die Pelle rücken»
Der DHB-Kapitän hatte zuletzt mit seinem Wunsch nach einer Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt für Aufsehen gesorgt. Golla steht bei der MT Melsungen unter Vertrag und hatte öffentlich über seine psychische Belastung gesprochen.
Grgic erinnerte dabei an seinen eigenen Wechselwirbel, als er auf einen Transfer vom ThSV Eisenach nach Flensburg drängte. «Das kann man vielleicht ein bisschen mit meiner Situation in Eisenach vergleichen, dass man da seinen eigenen Kampf am Kämpfen ist», sagte er. Deshalb wolle er Golla «nicht allzu sehr auf die Pelle rücken».
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Quelle: dpa
