SC-Coach Schuster: «Das kitzelt mich jetzt so ein bisschen»
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SC-Coach Schuster: «Das kitzelt mich jetzt so ein bisschen»

27. Oktober 2026

Freiburg (dpa) -

Das 0:1 im Pokal-Viertelfinale 2015 beim VfL Wolfsburg wurmt Freiburgs Trainer Julian Schuster vor der anstehenden Zweitrundenpartie immer noch. «Das kitzelt mich jetzt so ein bisschen», sagte der 41 Jahre alte SC-Coach vor dem Heimspiel im DFB-Pokal gegen den niedersächsischen Fußball-Zweitligisten am Mittwoch (18.00 Uhr/Sky). Der damalige Freiburger Profi hatte 2015 den Elfmeter verursacht, der zum K.o. führte.

«Nicht, dass es notwendig gewesen wäre, aber das motiviert mich noch mal morgen mehr. Vielen Dank dafür», antwortete Schuster mit einem Schmunzeln auf eine entsprechende Frage. «Bis heute bin ich immer noch davon überzeugt, dass es kein Elfmeter war.» Herausgeholt hatte den strittigen Strafstoß auch noch der zuvor aus Freiburg gekommene Daniel Caligiuri. Ricardo Rodriguez verwandelte zum VfL-Sieg.

31.500 Tickets verkauft

Vor dem Wiedersehen mit dem Bundesliga-Absteiger, das mindestens 31.500 Zuschauer im Stadion verfolgen wollen, setzt Schuster auf eine kleine persönliche Pokal-Revanche: «Da hoffe ich, dass ich morgen dazu beitragen kann, dass wir das wiedergutmachen können.» Auch das erste Pokalduell 2006 hatten die Freiburger gegen den VfL 0:1 verloren. Nun folgt der dritte Anlauf.

Unterschätzen werde man den Tabellenvierten der 2. Liga nicht, versprach der SC-Coach. «Ich sehe sie definitiv von der Qualität als einen Bundesligisten.» Viele VfL-Profis hätten die Berechtigung, eine Liga höher zu spielen, meinte Schuster, dessen Team nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur finden will.

Wolfsburg sei «sehr torgefährlich», sagte Schuster weiter. Konkret nannte er Fabian Reese, Robert Glatzel und Alexander Bernhardsson, «die uns alle eben dann auch mal schon vor Aufgaben gestellt haben und deshalb sind wir in diesem Punkt mehr als gewarnt».

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Quelle: dpa