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Ingrid Stephan hat vor 30 Jahren das Institut für soziales Lernen mit Tieren gegründet. Auf einem Hof in Lindwedel (Niedersachsen) schafft sie therapeutische Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Sie hält verschiedene Haus- und Nutztierarten und ist überzeugt, dass jede Tierart bestimmte Eigenschaften hat, mit denen sie Menschen bei körperlichen oder seelischen Problemen unterstützen können. So seien Ziegen zum Beispiel sehr eigenwillig und spontan. Schafe dagegen seien meist nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Ihre Minischweine kommen häufig bei der Therapie von Magersucht-Patientinnen zum Einsatz. Ingrid Stephan und ihre drei Kolleginnen kommen mit den Tieren in Schulen, in therapeutische Einrichtungen, Altenheime oder treffen Erwachsene und Kinder mit schweren Einschränkungen.

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